Der Gebäudebestand in Hamburg
Von rund 985.422 Wohnungen in Hamburg liegen 80,7 % in Gebäuden mit drei und mehr Wohnungen. 73,2 % wurden vor 1980 gebaut; die erste Wärmeschutzverordnung galt ab November 1977. Häufigster Energieträger der Heizung ist Gas: 54,5 % der Wohnungen werden damit beheizt.
Energieträger der Heizung (Anteil der Wohnungen nach Energieträger der Gebäudeheizung)
Quelle: Zensus 2022; Einwohner: amtliche Statistik.
Was für Eigentümer in Hamburg gilt
Bundesrecht gilt überall gleich. Wärmeplan, Landesrecht und städtische Programme unterscheiden sich, und sie verändern die Reihenfolge der Maßnahmen.
Kommunale Wärmeplanung
Der Senat hat den Hamburger Wärmeplan am 16.06.2026 beschlossen. Ziel ist eine klimaneutrale Wärmeversorgung bis 2040; das Wärmeportal Hamburg zeigt gebäudescharfe Hinweise.
Wärmeplanung der StadtSolarpflicht in Hamburg
In Hamburg muss seit 2024 auch bei einem wesentlichen Dachumbau an Bestandsgebäuden PV auf mindestens 30 % der Nettodachfläche installiert werden; für Neubauten gilt das seit 2023. Neue Flachdächer müssen ab 2027 zusätzlich begrünt werden.
RechtsgrundlageWeitere Pflichten in Hamburg
Beim Austausch oder Neueinbau einer Heizung in Wohn- und Nichtwohngebäuden mit Baujahr vor 2009 müssen seit 1. Juli 2021 mindestens 15 % des Wärmebedarfs aus erneuerbaren Energien kommen (§ 17 HmbKliSchG, mit Sanierungsfahrplan 12,5 %, Ersatzmaßnahmen möglich); laut Stadt ändert das GModG daran vorerst nichts, Gasetagenheizungen in Mehrfamilienhäusern sind ausgenommen.
Fernwärme
Die städtischen Hamburger Energiewerke betreiben das Hamburger Fernwärmenetz; laut Wärmeplan sollen 57 % des Wärmebedarfs künftig über zentrale Netze gedeckt werden.
VersorgerProgramm für Eigentümer und Vermieter
Energetische Modernisierung von Mietwohnungen (IFB Hamburg): Einmalzuschuss je m² Wohnfläche für die umfassende energetische Modernisierung von Mietwohngebäuden ab drei Wohneinheiten.
Programm ansehenSolarpotenzial Ihres Daches
Für Hamburg gibt es ein öffentliches Solarkataster. Im Energy Check werten wir zusätzlich die Satellitenanalyse Ihres Daches aus: Flächen, Ausrichtung, Neigung und Einstrahlung.
Solarkataster öffnenDer Einstieg für Ihr Objekt in Hamburg
Zwei Checks zum Festpreis, ohne Termin vor Ort. Danach wissen Sie, welche Maßnahmen sich lohnen, in welcher Reihenfolge und was sie kosten.
Asset Check
ab 990 € nettoMaßnahmen nach Dringlichkeit, Kostenrahmen, Effizienzklasse heute und nach Sanierung, CO₂-Kosten und Pflichten für Mehrfamilienhäuser mit 4 bis 40 Wohneinheiten.
Energy Check
ab 490 € nettoVolleinspeisung, Mieterstrom und Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung für Ihr Dach im Vergleich, mit Ampel und Kapitalwert.
Büro- oder Gewerbeobjekt in Hamburg? Büro & Gewerbe · Mehrere Objekte? Portfolio Check
Häufige Fragen zu Hamburg
Kommen Sie für den Check nach Hamburg?
Für Asset Check und Energy Check ist kein Termin vor Ort nötig: Sie erfassen die Objektdaten online, das Dach bewerten wir über eine Satellitenanalyse. So erhalten Eigentümer in Hamburg das Ergebnis in 2–5 Werktagen. Wie Planung und Umsetzung vor Ort begleitet werden, besprechen wir danach im Gespräch.
Hat Hamburg schon einen Wärmeplan?
Der Senat hat den Hamburger Wärmeplan am 16.06.2026 beschlossen. Ziel ist eine klimaneutrale Wärmeversorgung bis 2040; das Wärmeportal Hamburg zeigt gebäudescharfe Hinweise. (Stand 16.06.2026). Ob Ihr Gebäude in einem geplanten Wärmenetzgebiet liegt, beeinflusst die Wahl der Heizung; der Asset Check berücksichtigt das in der Reihenfolge der Maßnahmen.
Gilt in Hamburg eine Solarpflicht für Bestandsgebäude?
In Hamburg muss seit 2024 auch bei einem wesentlichen Dachumbau an Bestandsgebäuden PV auf mindestens 30 % der Nettodachfläche installiert werden; für Neubauten gilt das seit 2023. Neue Flachdächer müssen ab 2027 zusätzlich begrünt werden.
Welches Programm für energetische Maßnahmen gibt es für Eigentümer in Hamburg?
Energetische Modernisierung von Mietwohnungen (IFB Hamburg): Einmalzuschuss je m² Wohnfläche für die umfassende energetische Modernisierung von Mietwohngebäuden ab drei Wohneinheiten. Im Asset Check stehen Zuschüsse als Ergebnis neben den Bundesprogrammen, mit Höchstgrenzen und Bedingungen.
Ihre Frage ist nicht dabei? Erstgespräch vereinbaren oder anrufen: 0821 319 853 90. Alle Fragen und Antworten
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