Der Gebäudebestand in Landshut
Von rund 37.989 Wohnungen in Landshut liegen 68,6 % in Gebäuden mit drei und mehr Wohnungen. 52,9 % wurden vor 1979 gebaut; die erste Wärmeschutzverordnung galt ab November 1977. Häufigster Energieträger der Heizung ist Gas: 64,6 % der Wohnungen werden damit beheizt.
Energieträger der Heizung (Anteil der Wohnungen nach Energieträger der Gebäudeheizung)
Quelle: Zensus 2022; Einwohner: amtliche Statistik.
Was für Eigentümer in Landshut gilt
Bundesrecht gilt überall gleich. Wärmeplan, Landesrecht und städtische Programme unterscheiden sich, und sie verändern die Reihenfolge der Maßnahmen.
Kommunale Wärmeplanung
Die Stadt erarbeitet den Wärmeplan; die gesetzliche Frist endet am 30.06.2028. Ein Zwischenstand ist noch nicht veröffentlicht.
Wärmeplanung der StadtSolarpflicht in Bayern
In Bayern müssen Eigentümer von Nichtwohngebäuden beim Neubau und seit 2025 auch bei vollständiger Erneuerung der Dachhaut Solaranlagen auf geeigneten Dachflächen errichten. Für Wohngebäude gilt nur eine Soll-Vorschrift ohne Sanktion.
RechtsgrundlageFernwärme
Die Stadtwerke Landshut betreiben zwei Fernwärmenetze: Landshut Ost (Ausbau seit 2012, Wärme aus dem Biomasse-Heizkraftwerk Auloh) und Landshut West (Ausbau seit Herbst 2021, künftig aus einer Energiezentrale an der Fuggerstraße mit BHKW, Grundwasser-Wärmepumpe und Solarthermie); erneuerbarer Anteil im Wärmemix laut Stadtwerken 72 %.
VersorgerGut zu wissen in Landshut
Der Stadtrat hat 2007 beschlossen, das Stadtgebiet bis 2037 vollständig mit erneuerbaren Energien zu versorgen; laut Klimaaktionsplan 2024 wird die Wärme noch zu rund 90 % fossil gedeckt.
QuelleSolarpotenzial Ihres Daches
Für Landshut gibt es ein öffentliches Solarkataster. Im Energy Check werten wir zusätzlich die Satellitenanalyse Ihres Daches aus: Flächen, Ausrichtung, Neigung und Einstrahlung.
Solarkataster öffnenDer Einstieg für Ihr Objekt in Landshut
Zwei Checks zum Festpreis, ohne Termin vor Ort. Danach wissen Sie, welche Maßnahmen sich lohnen, in welcher Reihenfolge und was sie kosten.
Asset Check
ab 990 € nettoMaßnahmen nach Dringlichkeit, Kostenrahmen, Effizienzklasse heute und nach Sanierung, CO₂-Kosten und Pflichten für Mehrfamilienhäuser mit 4 bis 40 Wohneinheiten.
Energy Check
ab 490 € nettoVolleinspeisung, Mieterstrom und Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung für Ihr Dach im Vergleich, mit Ampel und Kapitalwert.
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Häufige Fragen zu Landshut
Kommen Sie für den Check nach Landshut?
Für Asset Check und Energy Check ist kein Termin vor Ort nötig: Sie erfassen die Objektdaten online, das Dach bewerten wir über eine Satellitenanalyse. So erhalten Eigentümer in Landshut das Ergebnis in 2–5 Werktagen. Wie Planung und Umsetzung vor Ort begleitet werden, besprechen wir danach im Gespräch.
Hat Landshut schon einen Wärmeplan?
Die Stadt erarbeitet den Wärmeplan; die gesetzliche Frist endet am 30.06.2028. Ein Zwischenstand ist noch nicht veröffentlicht. (Stand Oktober 2026). Ob Ihr Gebäude in einem geplanten Wärmenetzgebiet liegt, beeinflusst die Wahl der Heizung; der Asset Check berücksichtigt das in der Reihenfolge der Maßnahmen.
Gilt in Bayern eine Solarpflicht für Bestandsgebäude?
In Bayern müssen Eigentümer von Nichtwohngebäuden beim Neubau und seit 2025 auch bei vollständiger Erneuerung der Dachhaut Solaranlagen auf geeigneten Dachflächen errichten. Für Wohngebäude gilt nur eine Soll-Vorschrift ohne Sanktion.
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